Ohne es zu wissen haben viele Menschen körperliche Defizite, wie z. B.
* Muskelverkürzungen
* Bewegungseinschränkungen der Wirbelsäule oder einzelner Gelenke
* ein vermindertes Bewegungsgefühl
* Wirbelsäulenverkrümmungen
* einen Beckenschiefstand
* Fehlhaltungen usw.
Diese Defizite können sich gerade beim Reiten negativ auf das Pferd auswirken. So wird der korrekte Sitz des Reiters stark behindert und eine gezielte Einwirkung auf das Pferd ist fast nicht möglich.
Körperliche Beeinträchtigungen des Reiters werden oft auf das Pferd übertragen, dadurch wird das Pferd in seiner natürlichen Bewegung behindert. Dies kann langfristig den Bewegungsapparat des Pferdes stören und verändern.
Wie bei anderen Sportlern ist es auch beim Reiten, egal ob Dressur, Springen, Western oder Freizeit wichtig, dass die sportmotorischen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit trainiert und verbessert werden.
Analyse:
* Zuerst wird ein detaillierter physiotherapeutischer Befund mit Bezug auf reiterliche Problematiken erstellt.
* Anhand einer Videoanalyse werden Fehlhaltungen des Reiters bzw. Läsionen des Pferdes analysiert und dokumentiert.
* Danach erfolgt eine gezielte physiotherapeutische Behandlung, und es wird ein individuelles Trainingsprogramm, auch für zu Hause, erstellt.
Behandlung:
Entsprechend des Befundes kommen unterschiedliche physiotherapeutische Behandlungstechniken zum Einsatz.
* verkürzte Muskeln werden gedehnt
* schwache Muskeln werden gekräftigt
* Gelenksblockaden oder Wirbelsäulensegmente durch manuelle Therapie mobilisiert
* die Körperwahrnehmung geschult
* einzelne Bewegungssequenzen neu eingeübt
Nach der physiotherapeutischen Behandlung folgt eine Sitzschulung beim Reiten statt, um die neu erlernten Bewegungsequenzen einzuüben.
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